Warum es so wichtig ist, mit Ihren Mitarbeitern über Ziele zu reden!

In einem meiner letzten Beiträge habe ich darüber geschrieben, dass das Vereinbaren von Zielen ein wichtiger Schritt ist, wenn Sie Minderleister wieder zu Topperformern machen wollen.

3 Gründe, warum Sie mit gut formulierten Zielen Ihren Führungsalltag effektiver machen:

Ein Ziele zu haben bedeutet, eine konkrete Vorstellung davon zu haben, wie eine Situation in der Zukunft aussehen soll. Mit einem Ziel wird die Absicht einer Handlung beschrieben. Erst wenn Sie ein Ziel, also einen Sollzustand beschrieben haben, können Sie diesen mit dem Istzustand vergleichen und Maßnahmen ableiten, um in die richtige Richtung voran zukommen.

Ziele geben also Ihrem und dem Handeln Ihrer Mitarbeiter eine Richtung.

Zweitens gelingt Ihnen das Motivieren Ihrer Mitarbeiter viel leichter, wenn Sie Ziele definieren. Die letzten Kräfte während einer langen anstrengenden Wanderung  oder eines Marathons mobilisieren Sie am besten, wenn Sie die Hütte oder den Zieleinlauf vor Augen haben. Am Ende fühlen Sie sich zufrieden und stolz, dass Sie das geschafft haben. Das gibt Ihnen wieder Motivation für den nächsten Lauf. Das Belohnungssystem in menschlichen Gehirn ist für diesen Prozess verantwortlich.
Letzlich machen Sie Ihren Mitarbeitern über das Formulieren von Zielen Ihre Erwartung  klar. Als Führungskraft werden Sie so berechenbar und umso wirksamer.

5 Kriterien Ihre Ziele wirksam zu formulieren:

Ziele sollten SMART sein. Das S steht für spezifisch oder konkret. Stellen Sie sich vor, Sie fordern von Ihrem Mitarbeiter, er solle in Zukunft bestimmte Vorgänge sorgfältiger ausführen. Dann ist immer noch völlig unklar, ob Sie beide die gleiche Vorstellung von „sorgfältig“ haben. Wahrscheinlich ist Ihr Mitarbeiter auch bisher davon ausgegangen, dass er für seine Verhältnisse sorgfältig gearbeitet hat. Konkret wünschen Sie sich aber weniger bis keine Fehler mehr.

Das M steht für messbar. Ihre Ziele sollten also mit Zahlen versehen sein, man sagt auch skalierbar sein.

Das R bedeutet realistisch oder erreichbar. Die Latte darf zwar hoch hängen, aber nur so hoch, dass Ihre Mitarbeiter überzeugt sind, mit großer Anstrengung das Ziel schaffen zu können.

A steht für aktionorientiert oder aktivierend. Es ist also aus dem Ziel erkennbar, was getan werden muß, damit die Zielgerade überschritten wird. Wenn Sie Ziele jetzt noch Terminiert oder zeitlich begrenzt setzen, können Sie sicher sein, dass  Sie in naher Zukunft schon Ergebnisse sehen werden.

Wie setzen Sie Ziele im Führungsalltag ein?

In Quartals- oder Jahresgesprächen nimmt das Vereinbaren von Zielen einen wichtigen Anteil ein. Jedes Gespräch zeichnet sich dadurch aus, dass Sie über die Erreichung der letzten gesetzten Ziele sprechen und dann neue vereinbaren. Feedback, Lob und Kritik können Sie prima mit Zielgesprächen verbinden.

Beginnen Sie damit, dass Sie Ihren Mitarbeiter einschätzen lassen, wie er mit seinen Zielen voran kommt. Bieten Sie Hilfe und Unterstützung in Form von Training und Coaching an. Stimmen Sie sich gegebenfalls über neue Ziele ab und vereinbaren Sie das nächste Gespräch.

Und jetzt wünsche ich Ihnen viel Führungskraft bei der Umsetzung. Es lohnt sich.

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